Mein Hund
März 29, 2008 at 3:05 Uhr nachmittags | In Andachten | No CommentsTags: Erziehung, Gefühl, Glaube, Gott, Liebe, Menschlichkeit, Mitmenschen, Sichtweise
Mein Hund,
ihn interessiert es nicht wie ich mich kleide. Ihn interessiert es nicht, ob ich lange oder kurze Haare habe, ob eine krumme Nase oder Zahnlücken habe. Ihn interessiert es nicht, ob ich reich oder arm bin, ob ich rot oder schwarz wähle, ob ich fleißig oder faul bin.
Er interpretiert auch nicht meine Worte so wie er es gerne hätte. Er stellt auch keine Forderungen an mich.
Er liebt mich, weil ich bei ihm bin. Und er liebt mich, weil ich ihm Gutes tue, in dem ich ihm sein Fressen gebe, ihn genügend Auslauf gebe und ihn zeige wie prima er ist. Mit anderen Worten, weil ich ihm mit Liebe begegne und ihm das gebe was er braucht um sich wohl zu fühlen.
Warum kann das bei uns Menschen nicht auch so sein ? Warum ist es nicht möglich seine Menschen zu lieben, ohne Bedingungen daran zu knüpfen ? Warum schließen wir nicht einmal die Augen und hören was uns unser Herz zu dem ein oder anderen Menschen sagt ? Warum beurteilen wir so oft nach unserem Wissensstand und nicht nach unserem Gefühl ? Unsere Denkweise ist uns teilweise anerzogen, wurde uns durch unser Umfeld nahegelegt. Warum blockieren wir uns mit starren Denkweisen. Warum öffnen wir uns nicht für alle Möglichkeiten, die wir noch gar nicht kennen ? Wie gut haben es da Kinder, die einfach mit den Dingen spielen, sie ausprobieren und dann merken, was ihnen gefällt und was nicht (solange kein Erwachsener dazwischen geht und sagt “das ist nicht richtig”).
Liebe ist der Schlüssel zur größeren Erfahrung. Lieben wir einfach die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln, die unser Wissen erweitert. Laßt uns lieben alle bisherigen Denkweisen beiseite zu legen. Laßt uns jeden Menschen anders “betrachten”, in dem wir die Augen schließen oder auch nur eine Sonnenbrille aufsetzen. “Wer bist du?”, wäre eine gute Frage, die alles offen läßt. “Was bist du für ein Mensch, vom Wesen her ?, eine andere.” Hast du Familie, hast du Kinder, was sind deine größten Träume ?”, eine weitere. “Was magst du gerne, wobei fühlst du dich besonders gut?, wäre eine Frage, die etwas über die Seele des anderen aussagt.”
Die Sichtweise, die wir heute haben ist keine neutrale mehr. Uns wurde je nach Stand, Erziehung und Umfeld eine Brille aufgesetzt, die immer subjektiver wird, je älter wir werden und je weniger wir bereit sind sie zwischendurch einmal abzunehmen.
Ich möchte euch Mut machen die Dinge um euch herum einmal anders zu betrachten. Bevor ihr einen Menschen ver-und beurteilt, stellt euch einmal vor wie es wäre in seiner Haut zu stecken. Wie es wäre, wenn ihr er oder sie wäret. In der gleichen sozialen Situation, im gleichen religiösen oder politischem Umfeld, mit den gleichen Menschen um euch herum. Und dann….dann werdet ihr feststellen, dass es euch nicht behagt. Ich glaubt, dass es euch nicht behagt, weil ihr diese Rolle nicht mögt, aber im Grunde behagt es euch nicht, weil ihr Symphatie entwickelt, wie laut eurem “Stand” keine sein dürfte.
Aber dann habt ihr den Punkt erreicht wo Erkenntnis geweckt ist und die Chance wächst alles um euch herum mit mehr Liebe zu betrachten. Dann werdet ihr feststellen, dass ihr wieder beginnt zu wachsen. Eure Seele ist es die da sagt “Hurra, ich lebe noch”.
Nehmt die alte und subjektive Brille ab, versucht mehr Fragen zu stellen, hört wieder mehr auf euer Gefühl und versucht nicht mehr voreingenommen zu sein.
Und begegnet allem mit ein wenig mehr an Liebe.
Wenn das alle tun, bekommt ein jeder sie auch zurück.
Thomas
Hallo Welt!
März 29, 2008 at 7:04 Uhr vormittags | In Nicht kategorisiert | 1 CommentTags: Glaube, Gläubig, Gott, Hilfe, Kirche, Kummer, Leider, Neal Donald Walsch, Not, Sorgen
Heute ist der Gründungstag der “Kirche des Vertrauens”.
Und morgen folgt der erste Sonntags-Beitrag.
Euer Thomas
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